Hilfe – der Kollege ist krank!

Hilfe – der Kollege ist krank!

Mit zittrigen Fingern wählt Thea die Nummer ihrer Kollegin – den ganzen Tag fürchtet sie schon dieses Telefonat. „Guten Morgen Sonja. Leider bin ich immer noch krank und kann heute nicht zur Arbeit kommen. Es tut mir leid.“ Es geht ihr nur schwer über die Lippen, denn Thea arbeitet in einem kleinen Unternehmen, in dem jeder Mitarbeiter zählt. Ihr Lieblingskunde Christian hat auch schon dreimal nach dem Stand seines Projekts gefragt und sie denkt, dass er jetzt bestimmt sauer ist. „Ich MUSS gesund werden! Mir ist doch meine Arbeit so wichtig! Ich möchte als vertrauensvolle Person und Kollegin gesehen werden, die gebraucht wird und die ihren Teil zum Erfolg beiträgt! Und jetzt werde ich diese verdammte Krankheit einfach nicht los!“

Thea fällt es schwer ans Bett gefesselt zu sein während sich die Aufgaben in der Arbeit stapeln. Sie gehört zu der Art von kranken Mitarbeitern, denen es wichtig ist, welchen Einfluss ihre Arbeit hat. Auf der anderen Seite gibt es ebenfalls Mitarbeiter, denen es egal ist, was in der Zeit ihrer Krankheit im Unternehmen passiert, doch diese lassen wir jetzt einmal außen vor. 

Was, wenn ich krank bin?

Mitarbeiter, die einen positiven Unterschied im Unternehmen machen wollen, macht eine Krankheit oft schwer zu schaffen. Sie denken, dass sie ihre Kollegen im Stich lassen, ihre Kunden womöglich enttäuschen und ihre Arbeit nicht sorgfältig und termingerecht erledigen können. So wie Thea befinden sich solche Mitarbeiter in einem ständigen Gewissenskonflikt. Sie hinterfragen und überprüfen unablässig die Entscheidung, ob es richtig ist zuhause zu bleiben oder ob es doch besser ist, trotz Krankheit zur Arbeit zu gehen. Entscheidend hierfür ist auch die Reaktion der Führungskraft und der Kollegen.

Ohne Dich läuft nichts!

Wie können Mitarbeiter und Führungskräfte reagieren, wenn Kollegen krank sind? „Hier ist echt Land unter. Kannst Du nicht wenigstens einmal am Tag deine Mails überprüfen, das geht doch auch von zuhause aus – nur damit nichts anbrennt.“ Oder: „Cool bleiben. Ja, es ist doof, dass Du fehlst. Es wäre auch schlimm, wenn es nicht auffallen würde, ob Du da bist oder nicht. ABER! Wir alle wollen, dass Du gesund und so schnell als möglich wieder voll dabei bist, NUR dazu ist es notwendig Kraft zu sammeln und dann mit neuem, vollem Schwung Deinen Beitrag zu leisten. Bis dahin wirst Du – egal was ist – von Deinen Kollegen getragen. Wir rocken das. Alles andere ist eine schlechtere Option. Gesunde in Deinem Tempo. Wir vertrauen Dir. Vertraue Du Deinem Körper und Geist.“ Welche dieser beiden Möglichkeiten hilft dem erkrankten Kollegen wohl, schnell wieder auf die Beine zu kommen?

Mache den positiven Unterschied

„Mens sana in corpore sano“ – gesunder Geist und gesunder Körper gehen Hand in Hand. Bauen Führungskräfte und Kollegen gerade in Zeiten von Krankheit noch zusätzlichen Druck und Stress auf, führt das keineswegs zu einer schnellen Genesung! Viel wichtiger ist eine achtsame und wertschätzende Kommunikation, die dem Kollegen nicht noch ein schlechtes Gewissen aufgrund seiner Abwesenheit macht. Das gilt im Kollegenkreis, als Führungskraft oder auch im Familienleben. 

Willst auch Du Dein Leben positiv ! verändern? Dann schreib mir unter muehlbauer@positiv.coach ​​​​​​​und wir gehen gemeinsam den Weg in eine befreite Zukunft.

zurück